Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Körper Grenzen setzt
Sport war für mich von klein auf etwas Positives. Alles, was mit einem Ball zu tun hatte, begeisterte mich – besonders Fußball.
Doch schon mit sieben Jahren setzte mir mein Körper eine erste Grenze. Beschwerden an der Ferse machten es mir unmöglich, wie bisher weiterzuspielen.
Also hatte ich zwei Möglichkeiten: aufhören oder einen anderen Weg finden.
Ich spielte als Torwart weiter.
Was damals nur eine Notlösung war, beschreibt heute ziemlich gut meine Einstellung: Wenn ein Weg nicht funktioniert, bedeutet das nicht, dass es keinen anderen gibt.
Und heute bin ich verdammt froh, dass ich mich damals dafür entschieden habe, weiterzumachen.
Mein Körper hat mir einige Lektionen mitgegeben
Mit den Jahren kamen weitere Beschwerden, Verletzungen und gesundheitliche Herausforderungen hinzu. Vier Operationen, Asthma und einige eher ungewöhnliche Beschwerden gehören zu meiner eigenen Geschichte.
Ich habe Ärzte besucht, Therapien ausprobiert und selbst nach Lösungen gesucht. Dabei wurde mir etwas Entscheidendes bewusst: Niemand kann mir die Verantwortung für meine eigene Gesundheit abnehmen.
Gleichzeitig musste ich lernen: Verantwortung übernehmen bedeutet nicht, alles alleine herausfinden zu müssen.
Gerade nach meinen Operationen habe ich außerdem Dinge neu schätzen gelernt, die vorher vollkommen selbstverständlich waren. Spazieren gehen. Neue Orte zu Fuß erkunden, ohne auf Bus oder Auto angewiesen zu sein. Springen. Sich einfach frei bewegen.
Oft erkennen wir erst, wie wertvoll Bewegungsfreiheit ist, wenn sie plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist.
Bewegung wurde für mich zu mehr als Sport
Mit der Zeit habe ich verstanden, dass Bewegung für mich weit mehr bedeutet als Training oder körperliche Leistungsfähigkeit.
- Sie gibt mir Energie.
- Sie hilft mir, Stress abzubauen.
- Sie macht meinen Kopf frei.
- Sie lässt mich gelassener und präsenter mit anderen Menschen umgehen.
Dabei habe ich etwas Interessantes festgestellt: Bewegung ist nicht nur etwas, wofür ich Energie brauche – sie gibt mir auch Energie zurück.
Gleichzeitig habe ich gelernt, dass mehr nicht automatisch besser bedeutet. Unser Körper braucht Belastung, aber genauso Erholung.
Für mich bedeutet Vitalität deshalb nicht, jeden Tag Höchstleistung zu bringen. Vitalität entsteht dort, wo Belastung und Erholung in ein gesundes Gleichgewicht kommen.
Gleichzeitig musste ich nicht alles selbst herausfinden
Meine eigenen Erfahrungen haben meine Neugier geweckt.
Ich wollte irgendwann nicht mehr nur wissen, welche Übung funktioniert. Ich wollte verstehen, warum etwas funktioniert. Und warum derselbe Ansatz bei einem Menschen passen kann und beim nächsten vielleicht nicht.
Dabei durfte ich von Menschen lernen, die in ihren jeweiligen Bereichen wesentlich weiter waren als ich. Von Trainern, Physiotherapeuten und anderen Experten mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf den menschlichen Körper.
Ich habe hinterfragt, ausprobiert, manches wieder verworfen und einiges davon in meinen eigenen Alltag und meine Arbeit integriert.
Dabei wurde mir immer wieder bewusst: Ich muss nicht alles selbst wissen oder alleine schaffen. Entscheidend ist, die richtigen Menschen an meiner Seite zu haben.
Denn mit der richtigen Begleitung wird Veränderung nicht nur leichter – häufig macht auch der Weg deutlich mehr Freude.
Aus diesen unterschiedlichen Erfahrungen ist mein heutiger ganzheitlicher Blick auf Vitalität entstanden.
Mein fachlicher Hintergrund
Eigene Erfahrungen sowie 16 Jahre als Personaltrainer haben meine Sicht auf Gesundheit geprägt.
Mein fachlicher Weg hat daraus ein tieferes Verständnis für den menschlichen Körper geschaffen.
Meine Qualifikationen
- Master in Prävention und Gesundheitsmanagement (mit Studieninhalten unter anderem in Sportpsychologie und Coaching) – Masterarbeit: Welche Faktoren entscheiden darüber, ob ein Coaching erfolgreich ist?
- Bachelor in Fitnessökonomie – Bachelorarbeit über die Wirkungen von Kraft- und Ausdauertraining bei Typ-2-Diabetes
- Painfree Fascia Trainer
- Verschiedene Weiterbildungen im Bereich faszienorientiertes Training und Bewegungsfreiheit (u. a. „Human Development“ von Körperbau Lemgo)
- Präventionsmanager für Typ-2-Diabetes
- Präventionslizenz des HTV
Genau deshalb bin ich heute Vitalitätscoach
Ich weiß, wie frustrierend es sein kann, nach Lösungen zu suchen, verschiedene Dinge auszuprobieren und trotzdem das Gefühl zu haben, nicht wirklich weiterzukommen.
Ich weiß aber auch, wie viel sich verändern kann, wenn man einen Weg findet, der wirklich zu einem selbst und zum eigenen Leben passt.
Heute möchte ich genau das weitergeben: Orientierung, persönliche Begleitung und die Erfahrung, dass Veränderung nicht perfekt sein muss, um etwas zu bewirken.
Denn mein Ziel ist nicht, dass du möglichst viel Zeit damit verbringst, über deine Gesundheit nachzudenken. Mein Ziel ist, dass deine Gesundheit dir wieder mehr von deinem Leben ermöglicht:
- Mehr Bewegungsfreiheit
- Mehr Energie
- Mehr Vertrauen in deinen Körper
- Mehr Leistungsfähigkeit
- Mehr Zeit und Kraft für das, was dir wirklich wichtig ist
Denn am Ende geht es nicht darum, den perfekten Plan zu verfolgen. Es geht darum, einen Weg zu finden, den du auch wirklich gehen möchtest.
Und genau deshalb lautet mein Motto:
Don’t just trust the process. Enjoy the process.